Sonntag, 31. Juli 2011

Casablanca


Und dann geht’s los. Erster Auftrag, cheesy. Ich halte den Reiseplan in meinen Händen, oben steht mein Name, mein eigener Name! Ein Traum. Ziel: Casablanca. War ich noch nie, hatte ich auch nie geplant hinzufliegen und kenn’ ich nur aus’m Film. Okay, so definiert sich also „hand-carry“, 132 kg, verpackt in Kartons, zwei verschiedene Lieferanten, Abholer, Connector, Broker, zwei verschiedene Ziele, das will aber am Royal Air Maroc Schalter keiner so recht verstehen, geschweige denn umsetzen. Okay, dann gehen halt alle Pakete nach Casablanca, 11 an der Zahl, da werden 6 übergeben und die restlichen 5 werden neu eingecheckt um Tanger zu erreichen.

Boarding: Relaxen. Reisefeeling. Bedienen lassen, schlafen, träumen…von fernen Orten. Landing, Realität: marokanischer Boden, marokanische Geschwindigkeit, marokanische, Reinlichkeit, marokanische Mentalität und vor allem marokanischer Zoll. Nix da, mit 5 Paketen weiter mitnehmen, nix da mit wieder einchecken, nix da mit „die landen in Tanger“, nix da, die bleiben hier, „piss off“, marokanische Kommunikation. Je ne parles pas le francais.

Immerhin, Papiere habe ich, ne hohe Handyrechnung auch und einen Weiterflug nach Tanger…. casablancanisches  Bier versüßt die Wartezeit…

Boarding: Relaxen. Reisefeeling. Bedienen lassen, sch…. äh Landung. Lieferanten, Abholer, Connector, Broker treffen… ob ich das hier zum ersten Mal mache?! Niemals, ich fliege seit Jahren!

Check in im Hotel, von Palmen umsäumt, Meeresrauschen (so ziemlich), Wärme: Relaxen. Reisefeeling. Bedienen lassen, schlafen, träumen….von Weckern.