Freitag, 25. November 2011
Jubiläum
Also ich schaffs in letzter Zeit kaum noch was für meinen Blog zu schreiben, aber immerhin habe ich es geschafft in 1 1/2 Jahren 60 (!) Mal nach Tunis zu kommen. An dieser Stelle Grüße an meine Freunde von der Passkontrolle, den mir mittlerweile so bekannten Brokern, die mich immer easy durch den "Duane" (Zoll) bringen und natürlich ein Dank den Leuten vor Ort, die mir die besten, naja, die mir Hotels organisieren, die sich mit mir Zimmer teilen, jene, welche mich während der Ausgangssperre in ihrem Auto pennen lassen, die, die mit mir Celtia trinken, und solche die sich mit mir in die so vielfältig ausgestatte Lounge mogeln... Ein Hoch vor allem auf die Putzfrauen, die alles immer so reinlich halten! Und ein wirklich, echtes großes Danke an die Jungs von Pizza Vie, die mich nie verhungern lassen!!! Merci beaucoup. S(ch)ukran! C'est bon. Lebes!
Samstag, 15. Oktober 2011
Transylvania
Manchmal kommen die verrücktesten Ziele zu den verrücktesten Zeiten, bzw. die Kombination macht sie interessant... Braucht Graf Dracula also noch frisches Blut zu Halloween? Und wenn das so ist, ich bringe es im, nach Transylvanien, auch am 31.10.
Der Auftrag beginnt in Frankfurt mit einem gemütlichen Frühstück in der Senator Lounge (ja so schnell kommt man zu einer goldenen Miles&More Karte..:), gefolgt von einen Kurzstrecken Flug nach Wien wo es in einem schnellen Wechsel in eine kleine Propeller Maschine Richtung Timisoara/Rumänien geht.
Im Flugzeug lerne ich bereits einen Teil der Familie von Dracula kennen, die zuälliger Weise auch direkt an meiner Zieladresse vorbei fahren und mich netter Weise mitnehmen...na das wird was...
Dort rausgelassen bin ich nämlich plötzlich alleine, ziemlich alleine, irgendwo auf einem Gelände ausserhalb der Stadt... Gott sei Dank habe ich Handy Empfang und so bemüht sich nach etlichen Telefonaten doch jemand zu mir um die ach so dringend benötigte Ware in Empfag zu nehmen...da zack, weg, Ware und Mensch, ja hm, mensch, hoffe ich zumindest... Taxi? vergiss es... hundegeheul und sonst nix, gar nix...
okay, ich werde trampen...okay ich trampe, okay, ich warte erstmal, ja ich habe Zeit...bis mich dann schliesslich zwei Typen in einem knallbunten Auto mit in die Stadt nehmen, ja sogar zu meinem Hotel fahren, dem Halloween Hotel...um die Häuser ziehen wollen sie mit mir später auch noch...na wir werden noch sehen...danke und adieu, aeh ich meine CIAO.
Das Hotel ist wirklich schön, alt, mit einem imposanten Treppenaufgang, schweren bunten Bilderfenstern und durchzogen von tiefbraunem Holz.
Gleich drei Leute nehmen mich in der Lobby in Empfang um mich einzuchecken...dann nehme ich den alten kleinen Gitteraufzug in den obersten Stock, laufe noch ein weiteres Stockwerk über eine nicht allzu vertrauenserweckende Treppe und finde mein Zimmer am Ende eines Labyrinthes in der hintersten Ecke...na toll, hier hört mich ja niemand schreien....
15 Minuten später schrecke ich hoch weil das Telefon läutet, drei Leute warten an der Rezeption auf mich...
nagut überredet, wir ziehen um die Häuser...wann bist Du schon nochmal zu Halloween in der Gruselhochburg?!
und JA, es war ne richtig geile Nacht, Timisoara ist wunderschön, da ich überlebt habe komme ich noch am nächsten Tag dazu mir alles im Hellen anzusehen. Und ach ja, da war ne Hochzeit im Hotel in der Nacht, weshalb man mir das abgelegenste Zimmer gegeben hat, damit ich Ruhe habe..
.
Der Auftrag beginnt in Frankfurt mit einem gemütlichen Frühstück in der Senator Lounge (ja so schnell kommt man zu einer goldenen Miles&More Karte..:), gefolgt von einen Kurzstrecken Flug nach Wien wo es in einem schnellen Wechsel in eine kleine Propeller Maschine Richtung Timisoara/Rumänien geht.
Im Flugzeug lerne ich bereits einen Teil der Familie von Dracula kennen, die zuälliger Weise auch direkt an meiner Zieladresse vorbei fahren und mich netter Weise mitnehmen...na das wird was...
Dort rausgelassen bin ich nämlich plötzlich alleine, ziemlich alleine, irgendwo auf einem Gelände ausserhalb der Stadt... Gott sei Dank habe ich Handy Empfang und so bemüht sich nach etlichen Telefonaten doch jemand zu mir um die ach so dringend benötigte Ware in Empfag zu nehmen...da zack, weg, Ware und Mensch, ja hm, mensch, hoffe ich zumindest... Taxi? vergiss es... hundegeheul und sonst nix, gar nix...
okay, ich werde trampen...okay ich trampe, okay, ich warte erstmal, ja ich habe Zeit...bis mich dann schliesslich zwei Typen in einem knallbunten Auto mit in die Stadt nehmen, ja sogar zu meinem Hotel fahren, dem Halloween Hotel...um die Häuser ziehen wollen sie mit mir später auch noch...na wir werden noch sehen...danke und adieu, aeh ich meine CIAO.
Das Hotel ist wirklich schön, alt, mit einem imposanten Treppenaufgang, schweren bunten Bilderfenstern und durchzogen von tiefbraunem Holz.
Gleich drei Leute nehmen mich in der Lobby in Empfang um mich einzuchecken...dann nehme ich den alten kleinen Gitteraufzug in den obersten Stock, laufe noch ein weiteres Stockwerk über eine nicht allzu vertrauenserweckende Treppe und finde mein Zimmer am Ende eines Labyrinthes in der hintersten Ecke...na toll, hier hört mich ja niemand schreien....
15 Minuten später schrecke ich hoch weil das Telefon läutet, drei Leute warten an der Rezeption auf mich...
nagut überredet, wir ziehen um die Häuser...wann bist Du schon nochmal zu Halloween in der Gruselhochburg?!
und JA, es war ne richtig geile Nacht, Timisoara ist wunderschön, da ich überlebt habe komme ich noch am nächsten Tag dazu mir alles im Hellen anzusehen. Und ach ja, da war ne Hochzeit im Hotel in der Nacht, weshalb man mir das abgelegenste Zimmer gegeben hat, damit ich Ruhe habe..
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Donnerstag, 15. September 2011
Shanghai Nights
„Was machst Du heute Abend?!“ „Bisschen feiern, morgen eventuell See…“ aber genau das hatte sich mit dem wilden Ruf der Chinesen erledigt… Und auf ein Neues, ich packe meinen Koffer und nehme mit….nix am besten, denn füllen wird sich dieser schon ganz von alleine vor Ort… Shanghai calling!
Nach einem angenehmen Direktflug und indirekten Orientierungsproblemen mit dem Abholer entscheide ich mich 16 € in das schnellste und sicherste hiesige Transportmittel zu investieren und sitze nur kurze Zeit später mit flatternden Wangen bei 430 km/h im Transrapid.
Rein zeittechnisch hat sich das gelohnt, aber war meiner Meinung nach jetzt auch nicht soooo spektakulär… naja wenn man erst mal so 200 Starts im Flugzeug mitgemacht hat, dann erscheint einem fast alles langsam.
Nun denn, Sachen ins Hotel abladen und los geht’s die Stadt erkunden! What the fuck, ich fühl mich wie auf einer Demo!!! Hunderte von Menschen um mich, die alle mehr oder weniger brav auf der einen Seite in die eine und auf der anderen Seite in die andere Richtung laufen, mit pfeifenden Polizisten als Pylonen die auch immer mal wieder ein paar Autos zwischen durch lotsen… Es ist so voll! Okay, es ist auch gerade die EXPO in der Stadt, weshalb man überall diesen kleinen Kameraden wiederfindet….
Nachdem ich mich durch die „Nanjing Road“ geschoben habe mache ich mich auf den Weg zum „Bund“ um ein paar Fotos von den Touristenattraktionen zu ergattern, mit mir und mit den Touristen…Pflichtprogramm?!
Dann wird geschlendert und sich auf die Suche nach einem feinen Abendessen gemacht… ein kleiner Turm mit einer Uhr am Kipfel, so etwa ein Mini „Big Ben“ strahlt ein wunderbares Flair aus. Wenn man reinkommt wirkt es zunächst ganz klein, alles ist mit dunklem Holz ausgekleidet und in der unteren Etage erklingt elektronische Tanzmusik, ein Stockwerk höher zeigt der unscheinbar wirkende Tower sein wahres Gesicht, geht in eine weitläufige Terrasse über und eröffnet einen traumhaften Blick über den „Huangpujijang“ River während eine live Band einem angenehme Jazz Sounds um die Ohren tanzen lässt.
Ich suche mir einen Platz auf der Terrasse, setze mich und genieße den Moment. Während ich meine klassische Margarita teste kommt ein Mädel meines Alters und setzt sich zu mir an den Tisch.
Wir kommen ins Gespräch und bestellen uns gemeinsam eine Riesen Menge Sushi. Mit der Zeit finde ich heraus dass sie fürs ZDF arbeitet und maßgeblich an der Umsetzung der Serie „Schloss Einstein“ beteiligt ist. Zurzeit ist sie mit dem Rucksack unterwegs, gestartet in Bejing und jetzt über Shanghai auf den Weg Richtung Norden, später will sie wieder zurück nach Bejing und dann über Indien nach New York wo sie ihren Freund trifft.
Am Tisch sitzt auch noch ein Südkoreaner, der zufällig in der gleichen Ecke der Stadt wohnt wie meine Freundin mit der ich in Australien rumgereist bin, er wird nächste Woche wieder in Seoul sein. Ich nehme mein kleines Buch, notiere ein paar Sätze für meine Freundin und drücke es dem Mann in die Hand in der Hoffnung dass er es ihr gibt….
Das andere Mädchen und ich entschließen uns gemeinsam noch ein wenig um die Häuser zu ziehen, gehen zunächst in einen Seven Eleven (die gibt es auch fast überall auf der Welt, wirklich überall….selbst an den entlegensten Orten) und entdecken das hier:
Eine riesen Regal voll mit Kondomen, direkt neben den HotDogs (könnten auch wirklich Hunde sein) vor der Kasse.
Durch Zufall finden wir eine Gasse die gesäumt mit Bars in einen Platz voller Lebendigkeit endet… Shanghai Nights!
Am nächsten Morgen bin ich somit natürlich nicht wie geplant um 10 Uhr in der Stadt um shoppen zu gehen, dennoch erreiche ich gegen 1 Uhr den gut getarnten Markt in der U-Bahn Station „Science and Technology Park" (Linie 2) …
5 Stunden gehen recherchierend, handelnd und erwerbend schnell vorbei: ich bin in meinem Element! Nirgends in Shanghai habe ich bis jetzt einen günstigeren und vielfältigeren Markt entdeckt als diesen, ich rede hier von so genannten "fake markets", nur dasµich niemand falsch versteht...
Nach einem kurzen Nickerchen und feinem Dinner im Hotel stehe ich mit neuer prall gefüllter Tasche am Abend am Airport und checke eine der wenigen Male auch Gepäck für den Rückflug ein.
Nach einem angenehmen Direktflug und indirekten Orientierungsproblemen mit dem Abholer entscheide ich mich 16 € in das schnellste und sicherste hiesige Transportmittel zu investieren und sitze nur kurze Zeit später mit flatternden Wangen bei 430 km/h im Transrapid.
Rein zeittechnisch hat sich das gelohnt, aber war meiner Meinung nach jetzt auch nicht soooo spektakulär… naja wenn man erst mal so 200 Starts im Flugzeug mitgemacht hat, dann erscheint einem fast alles langsam.
Nun denn, Sachen ins Hotel abladen und los geht’s die Stadt erkunden! What the fuck, ich fühl mich wie auf einer Demo!!! Hunderte von Menschen um mich, die alle mehr oder weniger brav auf der einen Seite in die eine und auf der anderen Seite in die andere Richtung laufen, mit pfeifenden Polizisten als Pylonen die auch immer mal wieder ein paar Autos zwischen durch lotsen… Es ist so voll! Okay, es ist auch gerade die EXPO in der Stadt, weshalb man überall diesen kleinen Kameraden wiederfindet….
Nachdem ich mich durch die „Nanjing Road“ geschoben habe mache ich mich auf den Weg zum „Bund“ um ein paar Fotos von den Touristenattraktionen zu ergattern, mit mir und mit den Touristen…Pflichtprogramm?!
Dann wird geschlendert und sich auf die Suche nach einem feinen Abendessen gemacht… ein kleiner Turm mit einer Uhr am Kipfel, so etwa ein Mini „Big Ben“ strahlt ein wunderbares Flair aus. Wenn man reinkommt wirkt es zunächst ganz klein, alles ist mit dunklem Holz ausgekleidet und in der unteren Etage erklingt elektronische Tanzmusik, ein Stockwerk höher zeigt der unscheinbar wirkende Tower sein wahres Gesicht, geht in eine weitläufige Terrasse über und eröffnet einen traumhaften Blick über den „Huangpujijang“ River während eine live Band einem angenehme Jazz Sounds um die Ohren tanzen lässt.
Ich suche mir einen Platz auf der Terrasse, setze mich und genieße den Moment. Während ich meine klassische Margarita teste kommt ein Mädel meines Alters und setzt sich zu mir an den Tisch.
Wir kommen ins Gespräch und bestellen uns gemeinsam eine Riesen Menge Sushi. Mit der Zeit finde ich heraus dass sie fürs ZDF arbeitet und maßgeblich an der Umsetzung der Serie „Schloss Einstein“ beteiligt ist. Zurzeit ist sie mit dem Rucksack unterwegs, gestartet in Bejing und jetzt über Shanghai auf den Weg Richtung Norden, später will sie wieder zurück nach Bejing und dann über Indien nach New York wo sie ihren Freund trifft.
Am Tisch sitzt auch noch ein Südkoreaner, der zufällig in der gleichen Ecke der Stadt wohnt wie meine Freundin mit der ich in Australien rumgereist bin, er wird nächste Woche wieder in Seoul sein. Ich nehme mein kleines Buch, notiere ein paar Sätze für meine Freundin und drücke es dem Mann in die Hand in der Hoffnung dass er es ihr gibt….
Das andere Mädchen und ich entschließen uns gemeinsam noch ein wenig um die Häuser zu ziehen, gehen zunächst in einen Seven Eleven (die gibt es auch fast überall auf der Welt, wirklich überall….selbst an den entlegensten Orten) und entdecken das hier:
Eine riesen Regal voll mit Kondomen, direkt neben den HotDogs (könnten auch wirklich Hunde sein) vor der Kasse.
Durch Zufall finden wir eine Gasse die gesäumt mit Bars in einen Platz voller Lebendigkeit endet… Shanghai Nights!
Am nächsten Morgen bin ich somit natürlich nicht wie geplant um 10 Uhr in der Stadt um shoppen zu gehen, dennoch erreiche ich gegen 1 Uhr den gut getarnten Markt in der U-Bahn Station „Science and Technology Park" (Linie 2) …
5 Stunden gehen recherchierend, handelnd und erwerbend schnell vorbei: ich bin in meinem Element! Nirgends in Shanghai habe ich bis jetzt einen günstigeren und vielfältigeren Markt entdeckt als diesen, ich rede hier von so genannten "fake markets", nur dasµich niemand falsch versteht...
Nach einem kurzen Nickerchen und feinem Dinner im Hotel stehe ich mit neuer prall gefüllter Tasche am Abend am Airport und checke eine der wenigen Male auch Gepäck für den Rückflug ein.
Montag, 5. September 2011
Aufklärung
Nachtrag:
Seit meinem Blog Beginn vor einigen Wochen kamen einige Fragen auf und es haben sich ein paar Emails von euch angesammelt, die ich hiermit beantworten möchte….
1. Das Rätsel von Istanbul:
Warum es keine Berichte über Istanbul gibt? Ich bin nie dahin geflogen, also zumindest nicht an meinem ersten Auftrag. Genau das kann nämlich auch passieren, Du stellst Dich auf eine fette Woche Sonnenschein auf Cran Canaria ein und noch auf dem Weg zu airport kommt die traurige Absage… damit musst Du einfach immer rechnen, planen sozusagen ausgeschlossen…
2. Das Maya-Geheimnis:
Meine Eindrücke von Mexico/Guanajuato, diese hatten in dem langen Blog keinen Platz mehr gefunden… Also fasziniert war ich ja schon, scheint Guanajuato doch noch sehr ursprünglich und anders zu sein als vieles vom Rest von Mexico. Landschaftlich: Bombe! Umgeben von Bergen, der Boufa nämlich (glaub so heißt das kleine „Gebirge“) und städtisch abfallend am Fuße dieser am Hang gebaut. Kulturell: Maya und Azteken Einflüsse bestimmen das Stadtbild. Menschlich: Zwar wohl auch sehr „bandig“ aber wohl noch lange nicht so schlimm wie weiter gen Norden. Und essen kann man wie fast überall im Land einfach ausgezeichnet… alles in allem eine interessante Studentenstadt die ich jedem zumindest für ein Auslandssemester ans Herz legen kann!
3. Die Tunis Offenbarung:
Was passierte nachdem ich in Tunis nicht im Bad gelandet bin?
Zunächst einmal, ich stand im Flur, gut soweit wissen wir das ja schon… dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich im Pyjama war… das es Nacht war wissen wir auch schon…und unsere Allgemeinbildung sollte uns sagen, dass ich mich in einem Muslimischen Staat befand… na was macht man da? Das einzige was einem in diesem Moment übrig bleibt, runter zur Rezeption gehen und den hoch motivierten Nachtportier aus dem Bett läuten… und mit dem dann noch schnell ein Bierchen trinken, weil der Ramadan ja „Allah sei Dank“ jetzt auch endlich vorbei ist….
Seit meinem Blog Beginn vor einigen Wochen kamen einige Fragen auf und es haben sich ein paar Emails von euch angesammelt, die ich hiermit beantworten möchte….
1. Das Rätsel von Istanbul:
Warum es keine Berichte über Istanbul gibt? Ich bin nie dahin geflogen, also zumindest nicht an meinem ersten Auftrag. Genau das kann nämlich auch passieren, Du stellst Dich auf eine fette Woche Sonnenschein auf Cran Canaria ein und noch auf dem Weg zu airport kommt die traurige Absage… damit musst Du einfach immer rechnen, planen sozusagen ausgeschlossen…
2. Das Maya-Geheimnis:
Meine Eindrücke von Mexico/Guanajuato, diese hatten in dem langen Blog keinen Platz mehr gefunden… Also fasziniert war ich ja schon, scheint Guanajuato doch noch sehr ursprünglich und anders zu sein als vieles vom Rest von Mexico. Landschaftlich: Bombe! Umgeben von Bergen, der Boufa nämlich (glaub so heißt das kleine „Gebirge“) und städtisch abfallend am Fuße dieser am Hang gebaut. Kulturell: Maya und Azteken Einflüsse bestimmen das Stadtbild. Menschlich: Zwar wohl auch sehr „bandig“ aber wohl noch lange nicht so schlimm wie weiter gen Norden. Und essen kann man wie fast überall im Land einfach ausgezeichnet… alles in allem eine interessante Studentenstadt die ich jedem zumindest für ein Auslandssemester ans Herz legen kann!
3. Die Tunis Offenbarung:
Was passierte nachdem ich in Tunis nicht im Bad gelandet bin?
Zunächst einmal, ich stand im Flur, gut soweit wissen wir das ja schon… dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich im Pyjama war… das es Nacht war wissen wir auch schon…und unsere Allgemeinbildung sollte uns sagen, dass ich mich in einem Muslimischen Staat befand… na was macht man da? Das einzige was einem in diesem Moment übrig bleibt, runter zur Rezeption gehen und den hoch motivierten Nachtportier aus dem Bett läuten… und mit dem dann noch schnell ein Bierchen trinken, weil der Ramadan ja „Allah sei Dank“ jetzt auch endlich vorbei ist….
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Türwechsel
Donnerstag, 25. August 2011
Türwechsel
Wenn Du mitten in der Nacht aufwachst und denkst Deine Bad Tür ist die geradeaus weil das im letzten Hotel der Fall war, dann ist das nachts um drei in Nordafrika schon mal fatal, wenn es nämlich der Flur war….
Dienstag, 23. August 2011
Arbeit
Da Alex ja nicht nur um die Welt jetten kann, sondern auch noch anderen Geld einbringenden Dingen im Leben nach gehen muss, gibts zZ ne kleine "Sommerpause" :-) Neue Geschichten sind jedoch bereits in Arbeit!
Thx for reading my blog!
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Donnerstag, 18. August 2011
Timisoara Antrag
"Aaaaalex, magst Du morgen um 10 Uhr nach Timisoara?!"
"Ja klaaaar.
Wo ist das denn?!"
"Euch kann man auch überall hinschicken..."
"Ja klaaaar.
Wo ist das denn?!"
"Euch kann man auch überall hinschicken..."
Mittwoch, 17. August 2011
Tequilla
Wieder mal nach Mexico, diesmal ist es schon ziemlich kalt in Deutschland, es geht auf Winter zu. Da kommen 4 Tage Sonnenschein schon gelegen! Auf dem Hinflug lerne ich einen mexikanischen Mexikaner aus Mexico kennen. Trotz Eco vergeht die Zeit wie im Flug, allerdings sind am Ende auch sämtliche Biervorräte geplündert… Am mexikanischen Zoll treffe ich einen Kurier von einer anderen Firma, der noch kein Hotel hat, allerdings muss der schon am nächsten Morgen zurück fliegen. Wir fahren trotzdem zusammen in die Stadt. Kurz frisch machen und dann geht’s los, in der Nähe ist wohl eines der besten Restaurants der Stadt und beim erspähen sämtlicher aufgelisteter Steakvarianten werfe ich meinen Vegetarismus kurzerhand über Bord, zumindest für heute Abend und bestelle mir ein Filetsteak, dazu gibt’s natürlich cervezas.
Vor ein paar Monaten habe ich in Wien eine für mich bis dato unbekannte Art gelernt Tequilla zu trinken:
Man nehme drei Stamperl eins mit 2cl Limettensaft, eins mit 2cl goldenem Tequilla und das letzte mit scharfem Tomatensaft. Dann fängt man an den Limettensaft im Mund „salben“ zu lassen, das soll „vorölen“ (verstehe bis heute nicht wieso, aber es scheint zu funktionieren, irgendwie), Tequilla hinterher und dann mit dem Tomatensaft abrunden. Klingt widerlich, aber ist total genial.
Auf jeden Fall versuche ich dem Kellner in dem Restaurant zu erklären, das wir das jetzt gerne irgendwie trinken möchten und stelle mich schon auf viele Fragezeichen über seinem Kopf ein, sowie einfach immer wenn ich es wem erkläre, aber nein, er meint nur si si, you wanna drink tequila, tequilla the mexican way, i’ll bring it over.
Great, wir trinken einige Runden, zahlen ein paar Euro (!) und schlendern noch rum, an der Hotelbar versuchen wir es nochmal mit dem tequilla mexicana, und da kommen meine vorhergesagten Fragezeichen, blödes Touristen Hotel, ich muss hier weg….
Gott sei Dank kann ich ausschlafen, als ich aufwache ist der andere schon weg und ich mach mich los, zu Fuß durch Mexico Stadt um ein cooles Hostal zu suchen, schließlich habe ich noch ein paar Tage vor mir. Nach einiger Zeit zieht es mich in eine kleine Gasse rein und ich entdecke für mich eine der besten Accomodations in Mexico, ein Hostal nahe der Zona Rosa, kleine Häuschen mit hübschen Einzelzimmern umgeben, verschiedene Innenhöfe und kleine Gärten und das Beste es kostet ein Drittel des Hotels…
Falls ihr mal nach Mexico D.F. kommt geht dahin: Casa Gonzales (http://www.hostelworld.com/hosteldetails.php/Casa-Gonzalez/Mexico-City/29025)
Die nächsten Tage ziehe ich alleine durch die Stadt, an jeder Ecke ist was los, überall steht jemand und verkauft etwas, kommt mir so vor als ob alle das Gleiche, überall gibt es Starbucks und 7Eleven und überhaupt scheint es als ob die Amis hier alles vor der Markteinführung testen oder Sachen die in den States nicht ziehen loswerden wollen.
Trotzdem strotzt diese Stadt nur so vor Energie, ein pulsierender Kreislauf von dem Du einfach mitgerissen wirst und es gibt wirklich unglaublich viel zu erleben. Die Stadtviertel könnten teilweise unterschiedlicher nicht sein, alternativ, business like, snobby oder zum Shoppen und alles ist durchzogen von diversen Sehenswürdigkeiten, natürlich tauchen immer wieder VW Busse auf…
Für eine der größten Städte der Welt geht es ziemlich entspannt zu, ich fühle mich kaum unsicher und laufe auch nachts durch die Gegend, natürlich nicht überall hin, da kann man nämlich schon mal in die falsche Ecke laufen.
Auf dem Rückweg lasse ich alles Revue passieren und entdecke dass mein Eiswürfel wie ein Dino aussieht…
In Frankfurt angekommen kommt eine Anfrage nach Tallinn… minus 25C Grad!!! Das sind seit Mexi 55 Grad Temperaturunterschied. Ich nehme an, klar, solange ich übermorgen zur Party wieder da bin…
Vor ein paar Monaten habe ich in Wien eine für mich bis dato unbekannte Art gelernt Tequilla zu trinken:
Man nehme drei Stamperl eins mit 2cl Limettensaft, eins mit 2cl goldenem Tequilla und das letzte mit scharfem Tomatensaft. Dann fängt man an den Limettensaft im Mund „salben“ zu lassen, das soll „vorölen“ (verstehe bis heute nicht wieso, aber es scheint zu funktionieren, irgendwie), Tequilla hinterher und dann mit dem Tomatensaft abrunden. Klingt widerlich, aber ist total genial.
Auf jeden Fall versuche ich dem Kellner in dem Restaurant zu erklären, das wir das jetzt gerne irgendwie trinken möchten und stelle mich schon auf viele Fragezeichen über seinem Kopf ein, sowie einfach immer wenn ich es wem erkläre, aber nein, er meint nur si si, you wanna drink tequila, tequilla the mexican way, i’ll bring it over.
Great, wir trinken einige Runden, zahlen ein paar Euro (!) und schlendern noch rum, an der Hotelbar versuchen wir es nochmal mit dem tequilla mexicana, und da kommen meine vorhergesagten Fragezeichen, blödes Touristen Hotel, ich muss hier weg….
Gott sei Dank kann ich ausschlafen, als ich aufwache ist der andere schon weg und ich mach mich los, zu Fuß durch Mexico Stadt um ein cooles Hostal zu suchen, schließlich habe ich noch ein paar Tage vor mir. Nach einiger Zeit zieht es mich in eine kleine Gasse rein und ich entdecke für mich eine der besten Accomodations in Mexico, ein Hostal nahe der Zona Rosa, kleine Häuschen mit hübschen Einzelzimmern umgeben, verschiedene Innenhöfe und kleine Gärten und das Beste es kostet ein Drittel des Hotels…
Falls ihr mal nach Mexico D.F. kommt geht dahin: Casa Gonzales (http://www.hostelworld.com/hosteldetails.php/Casa-Gonzalez/Mexico-City/29025)
Die nächsten Tage ziehe ich alleine durch die Stadt, an jeder Ecke ist was los, überall steht jemand und verkauft etwas, kommt mir so vor als ob alle das Gleiche, überall gibt es Starbucks und 7Eleven und überhaupt scheint es als ob die Amis hier alles vor der Markteinführung testen oder Sachen die in den States nicht ziehen loswerden wollen.
Trotzdem strotzt diese Stadt nur so vor Energie, ein pulsierender Kreislauf von dem Du einfach mitgerissen wirst und es gibt wirklich unglaublich viel zu erleben. Die Stadtviertel könnten teilweise unterschiedlicher nicht sein, alternativ, business like, snobby oder zum Shoppen und alles ist durchzogen von diversen Sehenswürdigkeiten, natürlich tauchen immer wieder VW Busse auf…
Für eine der größten Städte der Welt geht es ziemlich entspannt zu, ich fühle mich kaum unsicher und laufe auch nachts durch die Gegend, natürlich nicht überall hin, da kann man nämlich schon mal in die falsche Ecke laufen.
Auf dem Rückweg lasse ich alles Revue passieren und entdecke dass mein Eiswürfel wie ein Dino aussieht…
In Frankfurt angekommen kommt eine Anfrage nach Tallinn… minus 25C Grad!!! Das sind seit Mexi 55 Grad Temperaturunterschied. Ich nehme an, klar, solange ich übermorgen zur Party wieder da bin…
Freitag, 12. August 2011
Überbrückung
Ui ui ui, so ist das , wenn man keine Zeit hat... mein Blog schreibt sich nicht von alleine, wär ja auch doof irgednwie...nur soviel, ich bin schon wieder unterwegs auf der Welt, gerade in Stockholm und morgen gehts wieder mal nach Mexico! Aber im Flugzeug habe ich ja dann viel Zeit weitere tolle Geschichten für Euch zu verfassen! Also bleibt mir treu bis dato, ganz bald gibts mehr!
Montag, 8. August 2011
Tallinn/Estland
Auf geht’s Richtung Norden, heute mal die ganz andere Richtung, Ziel Tallinn/Estland, in der C über Stockholm hin und über Prag zurück. Nice. Auslieferung in Tallin 25 km weit weg und dann einen Tag die Stadt erkunden. Aber halt, ich bin doch in Neuseeland mit einem Estländer gereist und der kommt ja aus Tallin, nur is der glaub ich zurzeit in Helsinki, egal ich schreib ihn mal an. Noch kurz vorm Abflug erfahre ich, dass er gerade 2 Tage zu Hause ist. Perfekt. Ich versuche ihm zu erklären warum ich nach Tallinn komme und das ich noch was nach Kyla bringen muss. In Stockholm erfahre ich das er eigentlich in Kyla wohnt!!!
In Tallin angekommen muss ich feststellen, dass 5 von 12 Paketen in Stockholm geblieben sind. Das ist auch teilweise von Vorteil, denn mein Bekannter steht nachts um eins tatsächlich am Flughafen und wir kriegen die 7 Pakete gerade so ein sein Auto.
Wir fahren zu ihm, somit muss ich mir noch nicht mal ein Hotel nehmen, aber jetzt heißt es erstmal wach bleiben, denn die Firma macht erst um 4 Uhr wieder auf und dann muss die Ware auch dahin. Da wir uns ne ganze Zeit nicht gesehen haben, fällt das nicht allzu schwer. Ich erfahre das SEINE MUTTER in der Firma arbeitet die ich beliefern soll...
Vier Uhr, wir fahren zu besagter Firma, aber niemand ist da, die mir vorliegende Telefonnummer scheint falsch zu sein. Tja was tun? Pakete über den Zaun werfen und weg? Wir fahren zurück zu ihm, klauen den Mitarbeiterausweis der Mutter und „brechen“ sozusagen in die Firma ein.
Drinnen will erstmal niemand was von der Sendung wissen und ohne meinen estländisch sprechenden Bekannten wäre ich aufgeschmissen, Englisch ist hier nämlich noch nicht wirklich angekommen. Der findet dann auch heraus, dass wir richtig sind und jemanden der meine Drop Off unterschreibt…
Nach ein paar Stunden Schlaf stelle ich noch fest wie geil die Umgebung ist, Wasserfälle, Meer, Wälder und wie lecker der frische Fisch schmeckt… Im Flugzeug muss ich erstmal verarbeiten was da gerade passiert ist. Prague here I come.
In Tallin angekommen muss ich feststellen, dass 5 von 12 Paketen in Stockholm geblieben sind. Das ist auch teilweise von Vorteil, denn mein Bekannter steht nachts um eins tatsächlich am Flughafen und wir kriegen die 7 Pakete gerade so ein sein Auto.
Wir fahren zu ihm, somit muss ich mir noch nicht mal ein Hotel nehmen, aber jetzt heißt es erstmal wach bleiben, denn die Firma macht erst um 4 Uhr wieder auf und dann muss die Ware auch dahin. Da wir uns ne ganze Zeit nicht gesehen haben, fällt das nicht allzu schwer. Ich erfahre das SEINE MUTTER in der Firma arbeitet die ich beliefern soll...
Vier Uhr, wir fahren zu besagter Firma, aber niemand ist da, die mir vorliegende Telefonnummer scheint falsch zu sein. Tja was tun? Pakete über den Zaun werfen und weg? Wir fahren zurück zu ihm, klauen den Mitarbeiterausweis der Mutter und „brechen“ sozusagen in die Firma ein.
Drinnen will erstmal niemand was von der Sendung wissen und ohne meinen estländisch sprechenden Bekannten wäre ich aufgeschmissen, Englisch ist hier nämlich noch nicht wirklich angekommen. Der findet dann auch heraus, dass wir richtig sind und jemanden der meine Drop Off unterschreibt…
Nach ein paar Stunden Schlaf stelle ich noch fest wie geil die Umgebung ist, Wasserfälle, Meer, Wälder und wie lecker der frische Fisch schmeckt… Im Flugzeug muss ich erstmal verarbeiten was da gerade passiert ist. Prague here I come.
Samstag, 6. August 2011
Zufälle
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht was Zufälle eigentlich sind? Und ich meine jetzt nicht wenn Du Deinen Nachbar Horst in der Stadt triffst, obwohl wenn Du selbst ein Horst bist und immer noch bei Deiner Mudder aufm Kaff wohnst, dann ist wohl auch das ein Zufall.
Aber was ich meine sind diese verrückten Momente in denen Du das Gefühl hast die ganze Welt sei eben genau das Kaff von dem Du extra fort bist um jene zu erkunden. Ist euch schon mal aufgefallen, das solche Sachen meist passieren, wenn man Dinge einfach machen muss, sei’s weil man sie nicht ändern kann oder will oder weil man gar nicht drüber nachdenkt, plötzlich hängt an dem Fallschirm neben Dir Dein Fahrlehrer oder das ersteigerte Surfboard gehört Deinem Banknachbar aus der zweiten Klasse.
Vielleicht sind eben genau diese Momente eine Bestätigung, dass wir uns auf unserem persönlichen Lebensweg befinden, auf dem richtigen. Also am besten niemals ausbremsen lassen von irgendwas oder irgendwem. Ein paar der besten Zufälle die ich auf meinen Reisen erlebt habe, gibt’s die nächsten Tage.
Thx for reading my blog
Aber was ich meine sind diese verrückten Momente in denen Du das Gefühl hast die ganze Welt sei eben genau das Kaff von dem Du extra fort bist um jene zu erkunden. Ist euch schon mal aufgefallen, das solche Sachen meist passieren, wenn man Dinge einfach machen muss, sei’s weil man sie nicht ändern kann oder will oder weil man gar nicht drüber nachdenkt, plötzlich hängt an dem Fallschirm neben Dir Dein Fahrlehrer oder das ersteigerte Surfboard gehört Deinem Banknachbar aus der zweiten Klasse.
Vielleicht sind eben genau diese Momente eine Bestätigung, dass wir uns auf unserem persönlichen Lebensweg befinden, auf dem richtigen. Also am besten niemals ausbremsen lassen von irgendwas oder irgendwem. Ein paar der besten Zufälle die ich auf meinen Reisen erlebt habe, gibt’s die nächsten Tage.
Thx for reading my blog
Mittwoch, 3. August 2011
Mexico
Meine beste Freundin wohnt in Mexico und nicht nur das wir uns seit zwei Jahren nicht gesehen haben, nein sie hat auch noch einen kleinen Sohn bekommen. Eigentlich wollt ich die ganze Zeit schon hin, aber wie soll ich diesen verdammt teuren Flug nur zahlen?!
Mein Handy klingelt. Aber jaaaa, ich habe ja jetzt diesen ultra geilen neuen Job! „Ob ich auf Langstrecke gehen möchte?“ „Na klar, wohin soll’s denn gehen? Mexico, TOP, da hab’ ich nur drauf gewartet.“ „Wieso?“ „Ach, ich wollt da wen besuchen… Guanajuato bei Leon glaub ich, wo geht der Auftrag denn hin?“ „Hermosillo, aber mach Dich erstmal fertig, komm ins Büro und dann sehen wir weiter, der Flug geht in 4 Stunden. Leon sagst Du?“
5 Stunden später sitz ich im Flugzeug und muss aufpassen, dass ich vor Freude nicht anfange zu heulen, kann das alles war sein oder träum ich?!
Meine Flugroute: Frankfurt- Mexico D.F.- Hermosillo- Mexico D.F.- Leon-
------beep-beep-beep---- Auszeit, Blackout, Unglaube, da stehen sie und holen mich ab, eine knappe Woche Wiedersehensfreude in der alles außen vor bleibt und ich mich mit nichts anderem beschäftige.
Das dies nicht unbedingt das schlauste war, stellt sich 5 Tage später am Airport raus… „Didn’t you read the news? The airline went bankrupt“ Meine Airline natürlich, alle Flüge gestrichen... Da hilft nur neu buchen, bei einer anderen Airline, da dies natürlich alle machen, ist kaum ein Platz zu bekommen….6 Stunden bis zum Weiterflug von Mexico D.F. nach Frankfurt.
Irgendwie hab ich Glück und komme auf der letzten Maschine mit, viel zu knapp um den Anschluss noch zu erwischen…. Aber siehe da, der Anschlussflug hat Verspätung…und siehe da, mein Platz wurde bereits an jemand andern verkauft…“but please, I have to get on that flight, is there nothing you can do for me, have a look, please“ Die Kinderschokoladen Riegel haben ihn wohl überzeugt und 10 Minuten später halte ich mein Ticket in den Händen, da die Economy jetzt voll ist, muss ich leider Business fliegen, leider.
Mein Handy klingelt. Aber jaaaa, ich habe ja jetzt diesen ultra geilen neuen Job! „Ob ich auf Langstrecke gehen möchte?“ „Na klar, wohin soll’s denn gehen? Mexico, TOP, da hab’ ich nur drauf gewartet.“ „Wieso?“ „Ach, ich wollt da wen besuchen… Guanajuato bei Leon glaub ich, wo geht der Auftrag denn hin?“ „Hermosillo, aber mach Dich erstmal fertig, komm ins Büro und dann sehen wir weiter, der Flug geht in 4 Stunden. Leon sagst Du?“
5 Stunden später sitz ich im Flugzeug und muss aufpassen, dass ich vor Freude nicht anfange zu heulen, kann das alles war sein oder träum ich?!
Meine Flugroute: Frankfurt- Mexico D.F.- Hermosillo- Mexico D.F.- Leon-
------beep-beep-beep---- Auszeit, Blackout, Unglaube, da stehen sie und holen mich ab, eine knappe Woche Wiedersehensfreude in der alles außen vor bleibt und ich mich mit nichts anderem beschäftige.
Das dies nicht unbedingt das schlauste war, stellt sich 5 Tage später am Airport raus… „Didn’t you read the news? The airline went bankrupt“ Meine Airline natürlich, alle Flüge gestrichen... Da hilft nur neu buchen, bei einer anderen Airline, da dies natürlich alle machen, ist kaum ein Platz zu bekommen….6 Stunden bis zum Weiterflug von Mexico D.F. nach Frankfurt.
Irgendwie hab ich Glück und komme auf der letzten Maschine mit, viel zu knapp um den Anschluss noch zu erwischen…. Aber siehe da, der Anschlussflug hat Verspätung…und siehe da, mein Platz wurde bereits an jemand andern verkauft…“but please, I have to get on that flight, is there nothing you can do for me, have a look, please“ Die Kinderschokoladen Riegel haben ihn wohl überzeugt und 10 Minuten später halte ich mein Ticket in den Händen, da die Economy jetzt voll ist, muss ich leider Business fliegen, leider.
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Sonntag, 31. Juli 2011
Casablanca
Und dann geht’s los. Erster Auftrag, cheesy. Ich halte den Reiseplan in meinen Händen, oben steht mein Name, mein eigener Name! Ein Traum. Ziel: Casablanca. War ich noch nie, hatte ich auch nie geplant hinzufliegen und kenn’ ich nur aus’m Film. Okay, so definiert sich also „hand-carry“, 132 kg, verpackt in Kartons, zwei verschiedene Lieferanten, Abholer, Connector, Broker, zwei verschiedene Ziele, das will aber am Royal Air Maroc Schalter keiner so recht verstehen, geschweige denn umsetzen. Okay, dann gehen halt alle Pakete nach Casablanca, 11 an der Zahl, da werden 6 übergeben und die restlichen 5 werden neu eingecheckt um Tanger zu erreichen.
Boarding: Relaxen. Reisefeeling. Bedienen lassen, schlafen, träumen…von fernen Orten. Landing, Realität: marokanischer Boden, marokanische Geschwindigkeit, marokanische, Reinlichkeit, marokanische Mentalität und vor allem marokanischer Zoll. Nix da, mit 5 Paketen weiter mitnehmen, nix da mit wieder einchecken, nix da mit „die landen in Tanger“, nix da, die bleiben hier, „piss off“, marokanische Kommunikation. Je ne parles pas le francais.
Immerhin, Papiere habe ich, ne hohe Handyrechnung auch und einen Weiterflug nach Tanger…. casablancanisches Bier versüßt die Wartezeit…
Boarding: Relaxen. Reisefeeling. Bedienen lassen, sch…. äh Landung. Lieferanten, Abholer, Connector, Broker treffen… ob ich das hier zum ersten Mal mache?! Niemals, ich fliege seit Jahren!
Check in im Hotel, von Palmen umsäumt, Meeresrauschen (so ziemlich), Wärme: Relaxen. Reisefeeling. Bedienen lassen, schlafen, träumen….von Weckern.
Tiefflieger
Wenn Du fliegen willst, dann fliegst Du, entweder über die ganze Welt oder eben einfach auf die Schnauze und vielleicht ja auch irgendwann beides. Am Anfang vorzugsweise auf die Schnauze, denn OBC’s haben sie alle und davon mehr als genug, unerschöpfliches Kontingent sozusagen. Eigentlich sollte man doch einen kennen, wenn es so viele davon gibt?!
Nach 16 Monaten Weltreise kommt einem Deutschland ganz schön langweilig vor und 17 Stunden Schichten selbst auf den nicesten Partys der reichsten Leute in ihren super Villen auch irgendwie. Da fällt einem sonntags morgens um 7 schon mal wieder ein, das man ja eh schon immer viel lieber OBC werden wollte und fängt erneut und kreativ an mit Google zu kommunizieren, macht im Komplimente, verhätschelt und vertätschelt es in der Hoffnung das es diesmal endlich ein paar mehr Worte zum Thema ausspuckt, naja zumindest ich mach das so. Ich gebe „OBC“ ein, nix, ich gebe „Hand-Carry ein und bekomme die neuen Tarifbestimmungen fürs Handgepäck, ich gebe „On-Board-Courier“ ein und da erscheint er, der NEON Artikel aus dem Jahre 1803 wegen dem ich überhaupt hier früh morgens sitze, ich wiederhole noch mal, 7 Uhr morgens, nach der Arbeit ohne Schlaf, und meinem Traum hinter her jagend. Gut der Artikel bringt mich jetzt auch nicht weiter, hat er nie. Da Gedankenblitz, „ „emergency logistic“, Bombe, etliche Treffer, alle anschreiben, egal wo, ich zieh um, ich bin dabei, whoop whoop! Euphorie! Schlafentzug wird übrigens bei Depression eingesetzt.
9 Stunden später ist mein Email Eingang fast leer, Ralph kenn ich nicht möchte mein Freund werden und ich habe den Flashmob verpasst. Und ach ja, und eine Firma fragt wo mein Standort sei, ja hier, lautet meine Antwort, super dann morgen um 10 Uhr mit Pass vorstellen, hier im Ort, also nix mit umziehen, verdammt ich wollte doch reisen.
Das sollte ich auch noch. „Normal läuft das ganze hier nur auf Empfehlung, aber irgendwie hast Du mich da auf einem Fuß erwischt und wir brauchen grad echt jemanden, hast Du schon mal so was gemacht?“ Also ich hab da mal ein Ersatzteil zu einer Firma von meinem Papa gebracht… „Gut dann erzähl ich Dir mal ein bisschen was drüber…okay soweit?! Also, dann machen wir einen kleinen Vertrag und ja….wie sieht es aus, später Lust auf Istanbul?!“
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